Tyrant Unleashed

Tyrant Unleashed 1.14

Sci-Fi-Schlachten für Sammelkartenspieler

Das Sammelkartenspiel Tyrant Unleashed macht den Spieler zum Feldherrn einer Kartenarmee. In Missionen und in Kämpfen gegen menschliche Mitspieler sammelt man Gold, das man gegen neue Karten und Updates eintauscht. Ganze Beschreibung lesen

Vorteile

  • das eigene Deck zusammenstellen
  • einfacher Einstieg
  • spannende Kämpfe
  • Kämpfe gegen Decks anderer Spieler

Nachteile

  • schnell ähnliche Kämpfe
  • wenige taktische Möglichkeiten
  • Musik nervt schnell
  • stockt öfter

Ausgezeichnet
9

Das Sammelkartenspiel Tyrant Unleashed macht den Spieler zum Feldherrn einer Kartenarmee. In Missionen und in Kämpfen gegen menschliche Mitspieler sammelt man Gold, das man gegen neue Karten und Updates eintauscht.

Deck bauen und upgraden

Der Spieler befehligt eine Armee von maximal 10 Karten. Den Kartenstapel, Deck genannt, führt man gegen den Feind in die Schlacht. In jeder Runde kann der Feldherr eine von drei zufällig gezogenen Karten ausspielen, die dann selbstständig gegen den Feind vorgehen - weiteren Einfluss hat der Spieler nicht. Nach getaner Arbeit bekommt der erfolgreiche Krieger Gold oder selten auch eine Karte als Belohnung. Niederlagen kosten den Spieler Gold.

Mit dem Gold oder mit echtem Bargeld kauft man neue Karten. Die zufällig gezogenen Karten schwanken in dem Wert, weshalb man unbrauchbare Karten verschrottet. Für das Wegwerfen der Karten erhält man sogennante Salvage Points, mit denen man Upgrades für die Karten im Deck freischaltet.

Zwischen den Kämpfen bastelt man am eigenen Deck: Neue Karten tauscht man gegen ältere ein, verbesserte Einheiten lassen sich mit anderen kombinieren und Gebäude- oder Einheiten-Fähigkeiten beeinflussen den Gegner als auch verbündete Einheiten.

Die Missionen gegen Computer-Gegner sind mit einer rudimentären Hintergrundgeschichte umgeben. Um mehr Gold zu verdienen, lassen sich die Missionen wiederholen. Ist man sich des Siegs gewiss, simuliert der Computer das Ergebnis der Schlacht für den Spieler. Außerdem kämpft der Spieler online gegen die Decks anderer Spieler. Allerdings wird das Deck in dieser Zeit vom Computer gesteuert.

Einfacher Einstieg, knifflige Schlachten

Das Tutorial von Tyrant Unleashed erklärt eingängig und leicht die grundlegenden Schritte des Spiels. Ohne große Eingewöhnung geht es gleich ins Kriegsgetümmel. Nach einiger Zeit kombiniert man munter verschiedene Karten und probiert Updates aus.

Wer kein Geld ausgeben will, muss für seltene und wertvolle Karten mitunter einige Zeit sparen. Große Updates verlangen bis zu 150 Salvaging Point, was etwa 150 normalen Karten oder 600 Partien gegen kleine Gegner entspricht. Trotzdem kann man Tyrant Unleashed ohne Geld gut spielen - manche Mission muss man dann öfter wiederholen und auf besondere Karten eventuell verzichten. Zuweilen stockt das Spiel ohne erkenntbaren Grund.

Ansprechende Grafik, wiederholendes Gedudel

Grafisch überzeugt das Sammelkartenspiel mit hübsch gezeichneten Karten und ansprechend animierten Angriffen. Die Klangkulisse lässt allerdings zu Wünschen übrig: Schon nach wenigen Minuten kennt der Spieler die Hintergrundmusik besser als das eigene Deck.

Fazit: Kombinier- und Deckbauspaß für Sammelkartenspieler

Für Sammelkartenspieler ist Tyrant Unleashed das richtige Spiel: Von Schlacht zu Schlacht sammelt man Karten, tauscht alte gegen Updates ein und verbessert das Deck, um dem Gegner endlich den Garaus zu machen. Die Kämpfe gegen die Decks anderer Spieler machen Spaß und liefern interessante Einblicke.

Weniger geduldige Naturen dürften von manchen Kämpfen genervt sein und die sich wiederholdende Musik bemängeln. Taktikfüchse vermissen eine Möglichkeit, die eigenen Einheiten während des Kampfs zu steuern.

Tyrant Unleashed

Download

Tyrant Unleashed 1.14